Projekttutorien beantragen

Die wichtigsten Informationen zu Projekttutorien - von Beantragung und Ausrichtung bis zur Übersicht über die Themen laufender Projekttutorien finden Sie auf der Website der Abteilung Lehre.

Neu: Q-Tutorien

Die Q-Tutorien stellen eine Veranstaltungsform dar, in denen Studierende ein selbst gewähltes Thema eigenständig und forschungsorientiert bearbeiten. Das Konzept der Q-Tutorien lehnt sich an die bereits erfolgreich laufenden Projekttutorien an. Die Q-Tutorien werden darüber hinaus aber methodisch-didaktisch durch ein Weiterbildungsangebot begleitet. Zu diesem Begleitprogramm gehören gemeinsame Workshops der Tutor/innen sowie eine gemeinsame Abschlussveranstaltung, bei der die Ergebnisse aller Q-Tutorien präsentiert und diskutiert werden. Dadurch soll der Erfahrungsaustausch zwischen den Tutor/innen und die Weitergabe der Erfahrungen an nachfolgende Q-Tutorien sichergestellt werden.

Ein Q-Tutorium läuft in der Regel über ein Semester und umfasst zwei SWS. Zur Vor- und Nachbereitung des Projekts werden die Q-Tutor/innen für den Zeitraum von einem Jahr als studentische Hilfskräfte eingestellt. Die Tutor/innen nehmen im Sommersemester 2012 ihre Arbeit auf. Die eigentliche Veranstaltung findet je nach Stand der Vorbereitung im Sommersemester 2012 oder im Wintersemester 2012/13 statt. Die teilnehmenden Studierenden erhalten für ihre Mitarbeit ECTS-Punkte in ihrem jeweiligen Fach oder im Bereich BZQ.

 Ausschreibung für das SS 2012

PT From Hell. Kulturgeschiche(n) des Horrors II

Horrors Soiree

Theorie, Praxis und Ästhetik des Horrors

Eine interdisziplinäre Soirée am 8. März 2011, ab 18.30 Uhr (Einlass 18 Uhr)
im Auditorium im Jacob und Wilhelm Grimm-Zentrum

Von Hostel über True Blood bis hin zum jährlichen Fantasy Filmfest in Berlin: Horror hat Konjunktur - im Kino, in der Literatur, im Fernsehen und in zahllosen Blogs und Internetforen. Zwei Semester lang hat sich ein studentisch organisiertes Projekttutorium am Institut für Kulturwissenschaft medienübergreifend mit Horror und dessen Kulturgeschichte befasst. Eine selbstorganisierte Soirée im Auditorium des Grimm-Zentrums am 8. März schließt nun das Projekt ab und präsentiert überblicksartig dessen Ergebnisse. Zusätzlich sind prominente Gäste aus Kriminalbiologie, Filmpraxis und Kulturwissenschaft eingeladen, um das Phänomen Horror aus möglichst unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten. Als künstlerisches Rahmenprogramm präsentieren die Teilnehmer des Projekttutoriums ein Live-Horrorhörspiel und eine Trailershow.

Programm:
18:30 Begrüßung und Vorstellung des Projekttutoriums - eine Kulturgeschichte des Horror
19:30 Vortrag Dr. Mark Benecke (Kriminalbiologe): Unrest in Peace. Untote aus naturwissenschaftlicher Perspektive.
20:30 Pause mit Trailershow
21:00 Live-Vertonung des Grimm'schen Märchens "Der Hund und der Sperling" durch Teilnehmer des Projekttutoriums
21:30 Podiumsdiskussion mit Dr. Mark Benecke, Jörg Buttgereit (Regisseur und Autor) und Prof. Thomas Macho (Kulturhistoriker)

Kontakt: Katharina Rein und Thomas Groh, projekttutorium2001@googlemail.com 
 Facebook-Veranstaltungsseite

Tutoriumsbeschreibung:

Nachdem wir uns im ersten Teil der Veranstaltung mit den wichtigsten Bestandteilen des Horrorgenres befasst und uns damit einen ersten Überblick verschafft haben, sollen im Wintersemester die kulturhistorischen Tiefendimensionen des Genres ausgelotet werden: Als kulturindustriell geronnenes Genre greift der medial ausdifferenzierte Horror immer auch auf Figuren, Motive und Topoi aus Folklore, Märchen und Mythen zurück. Überspitzt ausgedrückt: Welche Spuren führen von Polyphem (Odyssee) zu Leatherface (The Texas Chain Saw Massacre, 1974)? Zugleich verhält sich Horror zu solchen Quellen immer auch "archivarisch": Das kulturhistorische Wissen des Horrors zirkuliert auch diegetisch in den einzelnen Werken - nicht selten sind seine Träger die Protagonisten selbst, konsultierte Experten, Wissenschaftler oder Bibliotheken. Auffallend ist dabei jedoch eine Funktionsverschiebung: Während der kulturhistorische Fundus größtenteils zum Bildungskanon zählt, sind dessen Neuauflagen und Variationen unter "Horror-Bedingungen" eher Gegenstand kulturkritischer Diskurse und Abwehrhaltungen. Den Konjunkturen dieser Verschiebungen gilt es ebenso nachzugehen, wie den jeweiligen Konkretionen des Horrorgenres im Hinblick auf zeitdiagnostische Fragestellungen: Wenn im Horror gesellschaftliche Ängste zum Ausdruck kommen, was lässt sich dann anhand konkreter Horror-Artefakte über den Zustand einer Gesellschaft zu einem bestimmten Zeitpunkt in Erfahrung bringen? Der Besuch des ersten Teils der Veranstaltung ist keine Zugangsvoraussetzung. Neben Interesse am Gegenstand und entsprechender Beteiligungsfreude ist die Bereitschaft zur Übernahme einer Sitzungsmoderation (auch in Gruppen) obligatorisch. Das "Projekt" des PT besteht in einer "Horror-Soirée", die gegen Ende des Semesters veranstaltet werden soll.

Einige Arbeitsproben aus dem ersten Projektutorium sind im "Horror Survival Guide " zusammengefasst: Nach dem Vorbild des Zombie Survival Guide von Max Brooks haben wir die Erkenntnisse dieses Semesters in Form von Überlebensstrategien in typischen Horrorsituationen zusammengestellt. Ausgehend von unserer Annahme, dass das Horrorgenre sich am besten als ein Set of Rules begreifen lässt (Genredefinitionen anhand anderer Kriterien haben sich als problematisch erwiesen), sind die Teilnehmer des Projekttutoriums diesen genrekonstituierenden Regeln im Bezug auf konkrete Subgenres bzw. Motive des Horror auf den Grund gegangen.

Di 16-20 Uhr 14-tgl. SO22a R. 4.11 Katharina Rein/Thomas Groh

PT „Talk about... Pop Music!“ II

Pop Music Plakat

Die Studierenden des Projekttutoriums laden ein zur Installation:
„Talk about... Pop Music!“ - Praktische Arbeiten zur MusikKultur

17.02.2011: 18.00 – 21.00 Uhr
18.02.2011: 10.00 – 20.00 Uhr
im Aufenthaltsraum (2.OG rechts, ehemalige Bibliothek) in der Sophienstr. 22a
Eröffnung: 18:00 Uhr, 17.02.2011

Der Versuch einer kulturwissenschaftlichen Annäherung an die Populäre Musik hat in den letzten beiden Semestern vielfältige Projekte hervorgebracht. Im Rahmen der Installation werden die Arbeiten vorgestellt und die Herangehensweise „begehbar“ gemacht. Im Irrgarten der populären Kultur werden so exemplarisch Zugänge ermöglicht und Querverweise verdeutlicht.

Die Fachschaftsinitiative der Kulturwissenschaft sorgt für Getränke zum kleinen Preis.

Kontakt: Felix Gerloff und Sebastian Schwesinger: pop.musik@email.de
 Facebook-Veranstaltungsseite

Tutoriumsbeschreibung:
Wie spricht man eigentlich kulturwissenschaftlich über Populäre Musik? In diesem interdiszplinären Projektutorium wollen wir erkunden, wie man diesen komplexen Gegenstand als wirksamen Teil unserer Kultur aus vielen verschiedenen Perspektiven erfassen kann. Gemeinsam soll gelernt werden, wie man einen Popsong analysiert, wie Populäre Musik in der aktuellen Umbruchphase verfasst ist und über welche Diskurse und Praktiken sie in unsere Kultur eingebettet ist.

Im ersten Semester konzentrieren wir uns auf den Popsong und versuchen seine eigentümliche Verbindung von Musik und Sprache zu verstehen. Dabei führen alle Teilnehmenden Mikroanalysen eines oder mehrerer Songs und ihres engeren Kontexts durch und erproben so Methoden der Musikanalyse unter Berücksichtigung der zu Beginn des Semesters entworfenen Fragestellungen. Im zweiten Semester gewinnen wir weiterführende Forschungsperspektiven aus den bisherigen Ergebnissen und weiten unseren Blick nun auf den Zusammenhang von Musik und Kultur. Makroanalysen verknüpfen geeignete Kulturtheorien (Foucault, Rezeptionsästhetik, Bourdieu, Semiotik, etc.) mit empirischen Erkenntnissen und erzeugen so im Zusammenspiel ein Panorama der Popmusik.

Schließlich wollen wir gemeinsam eine audio-visuelle Installation erarbeiten, die die entstandenen Arbeiten in verschiedenen Formen wie Audiobeiträgen, thesenhaften Kurztexten und Essays mit Hörbeispielen der Öffentlichkeit sowohl in einem geeigneten Raum, als auch im Internet präsentiert. Interessierte Studierende aller Fachrichtungen sind herzlich willkommen. Es sind keine besonderen Vorkenntnisse nötig!

PT Die Reportage in der Fotografie als Gestaltungsprinzip

Seit der Einführung der Digitalkamera wird mehr denn je fotografiert. In diesem Tutorium wird kulturwissenschaftlich untersucht, welchen Stellenwert die Reportage innerhalb der Fotografie hat, welches ihre Gestaltungsprinzipien sind und inwieweit (Reportage )Fotografie als Kulturtechnik auch als Indikator für Veränderungen in Alltags und sogenannter Hochkultur angesehen werden kann. Neben einer Einführung in die Geschichte der Reportagefotografie wird hin zu einer fotografischen Praxis das Erstellen von Reportagen eingeübt. Im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten zum 200-jährigen Jubiläum der Humboldt Universität zu Berlin, HU200, werden öffentlich stattfindende Seminare oder Veranstaltungen von den Teilnehmenden
fotografisch begleitet und dokumentiert. Diese werden im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit der Humboldt Universität und abschließend in einer eigenen Ausstellung veröffentlicht und präsentiert. Fotografische Vorkenntnisse werden nicht erwartet, sind aber in keinster Weise unerwünscht. Jedoch wird von den Teilnehmenden ein kontinuierliches theoretisches und fotografisches Arbeiten während des Tutoriums verlangt. Die Veranstaltung richtet sich an Studierende aller Semester und Fachrichtungen.

Erstes Treffen am Freitag, den 16. April 2010 von 14 bis 18 Uhr im Projektraum Relaise in der
Monbijoustrasse 3 in Berlin-Mitte

Kontakt: reportage-fotografie@web.de

Aleksandra Rieder-Kollesinska
Micha Kuhmann

PT Spurensuche: Wenn der Teufel im Detail steckt. Der psychoanalytische Blick fürs Nebensächliche

In diesem interdisziplinär ausgerichteten Seminar wollen wir uns mit psychoanalytischer Literatur wie der „Traumdeutung“ und ausgewählten Krankengeschichten aus den „Studien über Hysterie“, die Sigmund Freud gemeinsam mit Josef Breuer veröffentlichte, befassen. Damit behandeln wir nicht nur zwei der Grundbücher der Psychoanalyse, sondern erforschen die Entstehungsgeschichten einer Wissenschaft, die die Natur ihres Gegenstandes aus Detail- und Einzelbeobachtungen schöpfte. Waren Neugier, Erkenntnisinteresse und selbstständiges Denken die Leitmotive des Wissenschaftlers, Schriftstellers und Begründers der Psychoanalyse, Sigmund Freud, wollen wir diesem genialen Forscher beim Denken zuschauen und uns einen methodischen Zugang zu Detailbeobachtungen erarbeiten.

Alle Teilnehmer sind dazu eingeladen, sich auch mit Materialien (Bilder, Texte, O-Töne) aus dem Alltagsgeschehen zu beteiligen und dem Projekttutorium einen selbstständigen und praxisbezogenen Verlauf zu geben. Die Teilnahme von Studierenden unterschiedlicher Fachrichtungen und Studienordnungen ist ausdrücklich erwünscht und trägt zum Gelingen der Veranstaltung bei. Teilnahmescheine, Leistungsnachweise und -punkte können in Kooperation mit Dr. Holger Brohm, Institut für Kulturwissenschaft, erworben werden.

Mi 16-18 Uhr SO22a R. 4.11 / Beginn am 12.10.2009

Information und Anmeldung über Moritz Senarclens de Grancy: mgrancy(...)gmx.de

PT 2001: A Space Odyssey. Zäsuren und Perspektiven

Nachdem wir Stanley Kubricks "2001: A Space Odyssey" im ersten Teil des Tutoriums (Sommersemester 2009) filmästhetisch, vor dem Hintergrund der Science Fiction und als Autorenfilm analysiert haben, wollen wir im Wintersemester die dabei konturierten, in "2001" verhandelten und angedeuteten Themenkomplexe nun einer genaueren Betrachtung unterziehen. Hierfür nähern wir uns dem Film von verschiedenen Warten aus: Kulturanthropologische und -theoretische Fragen bringen den Film genauso zum "Sprechen" wie philosophische, technik-, film- und kulturhistorische. In entsprechend zusammengestellten Themenblöcken soll in je einer Sitzung ein Aspekt des Films betont und vertieft werden.

Der Besuch des ersten Teils der Veranstaltung ist keine Zugangsvoraussetzung, neue Interessierte sind herzlich willkommen. Neben aktiver Beteiligung wird die Bereitschaft zur Übernahme einer Sitzungsmoderation und zur Teilnahme an gelegentlichen Filmsichtungen im Anschluss an die Sitzung erwartet.

Mi 18-20 Uhr (bei Filmsichtung ggfs. bis 22 Uhr) SO22a R. 0.03 / Beginn am 21.10.2009

Information und Anmeldung über Katharina Rein und Thomas Groh: projekttutorium2001(...)gmail.com und http://2001kubrick.blogspot.com  

PT Kulturmanagement und Kulturvermittlung

Das Tutorium vermittelt die institutionellen Rahmenbedingungen und praktische Vorgehensweise von Kulturmanagement. Daneben besteht die Möglichkeit, sich aktiv an Kulturprojekten zu beteiligen. Das Themenspektrum des Tutoriums umfasst die Bedingungen und Probleme von Kulturfinanzierung, aktuelle kulturpolitische Entwicklungen und Kulturförderstrukturen in Deutschland und der EU sowie die Grundlagen des Vertrags- und Urheberrechts und der Versicherungspflichten. Es werden Konzeption, Organisationsstrukturen, Zeit- und Kostenplanung für frei gewählte Projekte entwickelt. Ziel des Tutoriums ist es, die theoretisch erarbeiteten Konzepte und Strategien zu realisieren, das erworbene Wissen anzuwenden und bei der Durchführung der Projekte zu erproben. Dazu gehört dann die Akquisition von Künstlern, Vortragenden und Veranstaltungsorten und die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der eigenen Projekte.

Dieses Semester ist das Ziel, im Rahmen des Humboldt-Jubiläums Veranstaltungen zu realisieren, die sowohl inhaltlich als auch formal die studentische Kreativität zum Ausdruck bringen und sich mit einem wissenschaftlichen oder gesellschaftlichen Thema auseinandersetzen. Die Themenfindung ist vollkommen offen, die Umsetzung der Projekte für 2010 geplant.

Alle, die schon lange eigene Ideen umsetzen möchten, aber auch, wer sich eine systematische Heranführung an das Berufsfeld wünscht, sind herzlich eingeladen, sich per Mail für das Tutorium anzumelden.

Do 16-20 Uhr Monbijoustr. 3 R. 1.07 (Künstleratelier)

Anmeldung über Deborah Zehnder: dzehnder(...)culture.hu-berlin.de

 

Projekte aus dem Tutorium Kulturmanagement und Kulturvermittlung

Das Tutorium wird seit dem Sommersemester 2007 angeboten. Die Folgenden Projekte wurden bisher in der Veranstaltung entwofen, geplant oder fortgeführt: 

 

** Projekte im Sommersemester 2008

Weddingwelten – auf der Suche nach dem „Lebensgefühl Wedding“: Frühling 2009

Weddingwelten: Ein Abend, der die kulturelle Vielfalt des Bezirks musikalisch, künstlerisch und biographisch widerspiegeln soll. In diesem Ausstellungs- und Performance-Event werden Arbeiten präsentiert, die der Vielseitigkeit des Weddings auf den Grund gehen und das „Lebensgefühl Wedding“ in der Vergangenheit bis zur Gegenwart zum Ausdruck bringen.

Kontakt: Dorothea Herrmann | dorothea.herrmann(...)gmail.com

 

Grenzland Europa: Sommer 2009

GRENZLAND EUROPA" führt eine Reflexion über das europäische Territorium als jetzt geschlossenes Territorium ein: während 3 Tagen mit täglichen Happenings, Performances und Theater wird jeder mit den
Migrationsproblematiken in Europa direkt konfrontiert. Im öffentlichen Raum, auf der Strasse,  fordern internationale Künstler unser Bild Europas heraus, indem wir in die Szene hineingezogen werden.

Kontakt: Marie Hardgrib | hardgrib(...)gmail.com

 

Wo ich bin, wenn ich eigentlich woanders bin. Lebenswelten Schulschwänzer: Sommer 2009

Der Tausch: Mathe gegen Einkaufszentrum. U-Bahnhof gegen Grammatik. Die Abwesenheit in der Schule bedeutet die Anwesenheit Anderswo. Wo liegt dieses Anderswo? Kinder aus speziellen Projektschulen für Schulschwänzer drehen angeleitet durch professionelle Filmschaffende innerhalb einer Workshopwoche ihren eigenen Kurzfilm.

Kontakt: Gitte | gitte0310(...)gmail.com
 

Was kommt nach dem Rausch? Sommer 2009

Man kennt und schätzt ihn. Den Rausch. Er begleitet die Lust und die Gefahr. Er reißt Chaos in die ordnung und beschleunigt in der Kurve. Wir kennen eine Vielzahl von Rauschzuständen. Aber was geschieht nach dem Höhepunkt einer progressiven Dynamik? In zwei öffentlichen Salons laden wir Künstlerinnen un ForscherInnen aus der Neurobiologie und Neuroästhetik ein. Der Salon ist der Raum, in dem Kunst und Forschung mit der Öffentlichkeit zusammenkommen. Die Daraus entstehenden künstlerischen Arbeiten werden in einer Ausstellung präsentiert.

Kontakt: Susanne Quehenberger | sur(...)gmx.at

 

StreetsLikeFashion: August 2009

StreetsLikeFashion heißt Mode vom Fashion-Olymp auf die Straße zu holen. Ein ökologisch-modisches Bewusstsein zu fördern, Jungen, unbekannten Modemachern, die Möglichkeit zu bieten sich zu vernetzen und Ihnen im Rahmen einer audio-visuellen Fashion-Show auf der Straße ein Publikum zu geben. StreetsLikeFashion präsentiert an einem Tag 10 ModemacherInnen und Ihre Kreationen, 5 Fotografen, dokumentieren das Geschehen und ein Laufsteg steht mitten in der Stadt. Am Ende steht ein Gewinner, gewählt durch das Publikum, ein Booklet, gestaltet von den Fotografen und 100% mehr ökologisch-modisches Bewusstsein.

Kontakt: Sarah Curth | CurthSar(...)cms.hu-berlin.de

 

** Projekte im Wintersemester 2007/08

MachtRaum_ Performance & Visual Art im öffentlichen Raum: 12.-14.09.2008 in Berlin

Ein Türsteher bewacht den Zugriff zu einem Mülleimer,  ein DJ legt Techno-Platten in einer Telefonzelle auf, die Parkbank flüstert polnische Gedichte. Die Bushaltestelle ist zum Wohnzimmer, der Park zur Kunstgalerie geworden, in der Imbissbude tanzt ein Mann Ballett. Das ist MachtRaum. Ein Spiel mit dem gemachten Raum und der Macht über den Raum, ein Spiel mit dessen Konstruktion und Dekonstruktion. „MachtRaum“ ist eine dreitägige Performance & Visual Arts Veranstaltung mit KünstlerInnen aus Berlin und Warschau. Ziel ist, die kulturelle Aufladung und Performanz von Räumen sicht-bar zu machen.

Kontakt: Eva Schönle | info(...)machtraum.de
URL: www.machtraum.de

 

Die schönsten Afrikaner kommen aus Berlin: 18.-26.06 2009 in Berlin

Im Juni 2009 wollen wir fünf Berliner Kunststudierenden die Möglichkeit geben, im Rahmen eines Workshops eine Woche lang mit fünf afrikanischen Künstlern aus Berlin zusammenzuarbeiten und so völlig neue Perspektiven an afrikanischer Kunst zu entdecken. In der Woche nach dem Workshop werden wir die Kunstwerke  gemeinsam mit ausgewählten früheren Werken der Künstler in einer Ausstellung präsentieren. Abends soll ein Rahmenprogramm mit jungem, afrikanischem Kino, moderner
Musik sowie Vorträgen und Diskussionen die Ausstellung abrunden.

Kontakt: Irina Platonova | iriplatonova(...)gmail.com

 

Nix Babuschka! Deutsch-Russisches Musikfestival: 20.+ 21. Juni 2009 in Berlin

NIX BABUSCHKA! ist ein zwei-tägiges deutsch-russisches Musikfestival, das im Jugendclub »Skandal« am Ostkreuz stattfindet. Pro Abend werden vier Bands (junge russische bzw. deutsch-russische Musiker) auftreten. Dazu gibt es typisch russische und deutsche Speisen und Getränke, um die kulturellen Vielfältigkeiten beider Länder zu unterstreichen. Mit dieser Veranstaltung wollen die Organisatoren den Austausch zwischen den beiden Kulturen sowie die Kommunikation zwischen jungen Musikern untereinander und mit dem Publikum fördern, des weiteren jungen, noch nicht etablierten Bands die Möglichkeit geben, vor einem großen Publikum zu spielen.

Kontakt: Julia Pomeranzewa | sazumi(...)gmx.de

 

Missverständnisse. Deutsch-Russischen Schreibwerkstatt: September 2009 in Berllin

Missverständnisse lauern überall, besonders wenn man sich in einem zweisprachigen Umfeld bewegt. Die deutsch-russische Schreibwerkstatt will russlanddeutsche Berliner ermutigen erlebte oder erfunde Geschichten über lustige oder tragische Missverständnisse in deutscher Sprache zu erzählen. Mit professioneller Unterstützung sollen die Teilnehmer der vier Wochenendworkshops im September 2008 ihre Sprachfähigkeiten im spielerischen Umgang verbessern und ihre Werke anschließend in einer öffentlichen Lesung präsentieren, um gleichzeitig eine stärkere Vermischung der deutsch-russischen Kulturszene zu erreichen.

Kontakt: Felix Gerloff | schreibwerkstatt.berlin2008(...)email.de

 

Rencontres `09. Deutsch-Französisches Festival der Darstellenden Künste: 02.-05.04.09 in Berlin

Rencontres `09 präsentiert an vier Tagen junge, innovative und richtungsweisende Darbietungen aller Sparten der Darstellenden Künste aus Deutschland und Frankreich. Grenzübergreifender Austausch zwischen Ländern, Genren, Künsten, Künstlern und Publikum stehen dabei im Vordergrund. Das Festival ist interkulturelles Schaufenster und kreative Plattform: nicht nur die Bühne, sondern auch Flure und Gelände werden bespielt und  Workshops, Diskussionen und Publikumsgespräche schaffen viel Raum für Begegnung: Innerhalb der freien Szene beider Länder, zwischen Laien und Profis und mit Künstlern und ihren Förderern.

Kontakt: Carsten A. Bäuerle | cabaeuerle(...)web.de

 

KLUBculture. Club meets performance! Oktober 2009 in Berlin

KLUBculture bringt Berliner Ausgehkultur und Performance-Kunst näher zusammen.  Künstler bekommen die Chance, den eher weniger gewohnten Auftrittsort Club zu nutzen und gemeinsam mit Musikszene und Lightdesignern ein neues Publikum zu begeistern.Das inszenierte Genrecrossing durch gezielte Akquise von Musikern und Performanern in Verbindung mit frei gewählter visueller Umsetzung (Licht, Kostüm, Requisite etc. ) schafft Synergieeffekte sowohl für die professionelle als auch die künstlerischer Arbeit der frisch zusammengesetzten Teams. KLUBculture setzt neue Impulse für das Berliner Nachtleben: Club meets performance!

Kontakt: Kathrein Gest | kawaii-neko(...)hotmail.de

 

** Projekte im Sommersemester 2007

Tristïa | eXilkunst festiVal | beRlin: Juni 2009 in Berli

Das »tristïa exilkunst festival« präsentiert künstlerische Arbeiten von Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten und nun in Berlin leben. Tristia greift die andauernde Debatte um deutsche und europäische Flüchtlings- und  Asylpolitik auf und beleuchtet den Diskurs um Integration und  Toleranz, um kulturelle Vielfalt und interkulturelle Verständigung. Exilerfahrung wird in Kunst aller Genres verarbeitet, darum bietet Tristia neben Expertengespräche, ein vielseitiges Bühnenprogramm, eine Vernissage sowie ein Abschlusskonzert mit Liveacts.

Kontakt: Julia Hoppe |  julia(...)tristia.de
URL: www.tristia.de  

 

Home Sweet Home: 12. Okt. bis 17. Nov. 2007 in Yogyarkata / Indonesien

»Home Sweet Home« will den kulturellen Austausch zwischen jungen KünstlerInnen aus Asien und Europa fördern. Profilierte KünstlerInnen der Leipziger Schule, der Agentur Ostkreuz, StudentInnen der Klasse Neo Rauch und der Universität der Künste, Berlin sind an der ersten Runde dieses Fortsetzungsprojekts beteiligt, das jährlich abwechselnd in Berlin und ost- und südostasiatischen Metropolen stattfinden wird. Die erste Nummer von „Home Sweet Home“ wird in der Galerie TeMBi und in den Räumen von mes56 Yogyakarta, Indonesien zu sehen sein.

Kontakt: Sasha Wölk | Woelck(...)home-sweet-home-exhibiton.com  
URL: www.home-sweet-home-exhibition.com

 

»Was glaubst Du???« Der Interkulturelle Workshop für Jugendliche: 14.-15.03.2009 in Berlin

»Was glaubst Du???«  fragen jüdische, christliche und muslimische Jugendliche in diesem Workshop im Jugend- und Kulturzentrum Naunynritze. Das 2-tägige Projekt mit Schülern im Alter von ca. 12  Jahren soll die Kenntnisse über die fremden und die eigene Religion aktiv erweitern und findet in Kooperation mit drei konfessionellen Berliner Gymnasien statt. In den verschiedenen Workshopgruppen werden Schriftkulturen, religiöse Kleidung, Speisen und Musik auf Unterschiede und Gemeinsamkeiten untersucht und am gemeinsamen Abschlussabend Mitschülern und Eltern präsentiert.

Kontakt: Jana Schallau | Jana_Schallau(...)web.de
URL: www.naunynritze.de

 

Get Around - Kleinkunstfestival in der Ringbahn: 14.-15.03.2008 in Berlin

Wir geben Kleinkünstlern die Möglichkeit, sich auf der Ringbahn einem öffentlichen Publikum zu präsentieren und auf ihre kreative Kunstformaufmerksam zu machen. Willkommen sind S-Bahn-Reisende, Schaulustige, Kunstkenner, Musikliebhaber, Zauberkünstler, Kinder, Partymacher, Mutige und vor Allem: eine applaudierende Menge.  Die Einnahmen werden an die Hilfsorganisation »Clowns ohne
Grenzen« gespendet.

Kontakt: Jan Gerken | info(...)get-around.de
URL: www.get-around.de

 

In This World. The Return of Politics in Contemporary Cinema: 1Start am 21.10.2008 in Berlin

Das politische Kino ist zurück! Ausgehend von Michael Winterbottoms »In This World« (Goldener Bär 2003) kartografieren Kulturwissenschaftler die politischen Landschaften des Gegenwartsfilms. Ob Hollywood-Produktion, unabhängiger Dokumentarfilm oder world movie im Stil von »Babel« - die Filmkultur der Gegenwart macht die Widersprüche der Globalisierung sinnlich erfahrbar. »In This World« ist ein Studienprojekt am Kulturwissenschaftlichen Seminar der Humboldt-Universität zu Berlin.

Kontakt: Sebastian Gießmann | sebastian.giessmann(...)culture.hu-berlin.de
URL: www.politicsandcinema.org

 

school’s in!  Die Rockparty in deiner Schule!: Herbst 2009

Das »school’s In! Festival« ist ein Projekt, in dem Schüler der 8. und 9. Klassen im Rahmen von Projekttagen eine facettenreiche Veranstaltung an jeweils ihrer Schule vorbereiten und durchführen. Die Schüler organisieren selbstständig, aber von Fachkräften begleitet, eine Abschlussveranstaltung und erhalten theoretische sowie praktische Erfahrungen in den Bereichen Konzertveranstaltung, Konzert- und Aufnahmetechnik, Lichttechnik, Fotodesign, Tanztheater, Videodesign, Journalismus und Publizistik. Durch die Zusammenarbeit mit Firmen aus den verschiedenen Berufsfeldern können die Schüler Kontakte knüpfen, Einblicke bekommen und Referenzen erhalten.

Kontakt: René Krawielicki | rene(...)gardensend.de 



Das Institut für Kulturwissenschaft ist umgezogen.

Die Büros befinden sich jetzt im 4. OG der Georgenstraße 47, 10117 Berlin. Die alten Rufnummern werden umgeleitet, die neuen Rufnummern sowie die neuen Raumnummern finden Sie auf unserer Homepage.

Das KVV für das Sommersemester 2012 kann ab sofort über Agnes eingesehen werden.

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Das web.lab erreichen Sie über diese E-Mail-Adresse: weblab-hotline@culture.hu-berlin.de


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