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Humboldt-Universität zu Berlin - Institut für Kulturwissenschaft

Studentische Lehre

Lehrveranstaltungen und Projektdokumentationen

An der HU Berlin haben bereits Studierende die Möglichkeit, eigene Seminarideen zu verwirklichen. In Projekt- und Q-Tutorien arbeiten Studierende eigenverantwortlich, wissenschaftlich und praxisorientiert. Sie können so ihre eigenen Vorstellungen und Initiativen in die Bereiche Lehre und Forschung einbringen.

Ausführliche Informationen zu Projekttutorien und ihrer Beantragung finden Sie auf der Internetseite der Humboldt-Universität. Über Q-Tutorien informiert das bologna.lab.

 

Lehrveranstaltungen

Alle laufenden Projekttutorien der HU Berlin finden Sie im aktuellen Vorlesungsverzeichnis. Laufende Q-Tutorien veröffentlicht das bologna.lab.

 

Projektdokumentationen

Schmuck.Haut.Mode.

Projekttutorium von B.A. Corinna Egdorf im Sommersemester 2014

Das Schmücken ist eine Jahrtausende alte kulturelle Praxis, die an, durch, unter und auf der Haut verübt wird und immer wieder neuen Moden unterworfen ist. Die menschliche Haut wird beim Schmücken bemalt, behängt, verformt, perforiert und tätowiert und wird dabei selbst zum Schmuck und unterliegt kulturellen Vorstellungen von Hygiene und Schönheit.

Im Projekttutorium haben wir uns mit den Fragen "Was ist Schmuck?" und "Warum schmücken sich Menschen?" beschäftigt und eine Ausstellung mit Schmuckstücken, Souvenirs, Videos, Audios und Performances veranstaltet. Der Ausstellungskatalog (PDF, 5 MB) ist hier einsehbar.

 

Bilder des Krieges. Krieg der Bilder – Eine semiotische Analyse von Kriegsfotografien

Q-Tutorium von B.A. Ulrike Heringer im Wintersemester 2013/2014

Fotografien spielen in den Kultur- und Sozialwissenschaften nicht erst seit dem Iconic Turn eine bedeutende Rolle, jedoch fehlt häufig eine methodische Herangehensweise, um sie zu analysieren. Im Q-Tutorium wurde mit der Semiotik, also der Lehre von den Zeichen, eine Methode untersucht, die diese Lücke zu schließen versucht.

Fotografie wird in der Semiotik kontrovers diskutiert: Einerseits besitzt sie die Eigenschaft, etwas So-Gewesenes abzulichten und gleichsam ist sie von Anfang an vielfach intentional und manipulierbar. Das Tutorium erforschte, welche Zeichen eine Fotografie enthält, um als "Krieg" erkannt zu werden und wer oder was für die Produktion einer Fotografie als Zeichen verantwortlich ist: Setzt der/die Fotografierte Zeichen, die von einem/einer FotografIn und einem/einer RezipientIn aufgenommen werden? Wählt der/die FotografIn bestimmte Ausschnitte aus oder wird etwas erst durch die Interpretation eines/einer RezipientIn zum Zeichen? Welche Rolle spielt die Kamera? Ist eine Fotografie überhaupt als Zeichen zu betrachten?

 

 

Die Forschungsergebnisse des Tutoriums wurden im Sammelband Zeichen des Krieges. Beiträge zur Semiotik der Kriegsfotografie (PDF, 4,7 MB) zusammengefasst, der hier zum Download bereitssteht.