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Humboldt-Universität zu Berlin - Institut für Kulturwissenschaft

Aktuelle Lehre

Semester 2017

Fleisch. Kulturgeschichte einer zweiten Natur

Kaum ein Nahrungsmittel polarisiert die aktuellen Debatten um »richtige« Ernährung so stark wie Fleisch. Für die einen ein sozial wie ökologisch hoch bedenklicher Atavismus, für die anderen ein ebenso selbstverständliches wie fetischisiertes Objekt der Begierde. Zeit also für eine Bestandsaufnahme, die das Fleisch in seiner kulturhistorischen Breitenwirkung mit all seinen Facetten genauer unter die Lupe nimmt.

 

 

VL Di wöchentlich 16–18 Uhr, UDL 6, R. 2091/92

Erste Vorlesung: 18. April 2017

 

Lektüren zur VL Fleisch. Kulturgeschichte einer zweiten Natur

In diesem, der Vorlesung zugeordneten Seminar wird jeweils ein grundlegender Text genauer diskutiert. Der Besuch der Vorlesung wird empfohlen, ist aber nicht zwingend vorausgesetzt.

 

 

SE Mi wöchentlich 10–12 Uhr, GEO 47, R. 0.07

Erste Sitzung: 19. April 2017

 

Technikgeschichte Berlins

Das heutige Berlin macht leicht vergessen, dass der zentrale Motor der Stadtentwicklung die Industrialisierung gewesen ist. Damit Berlin am Ende des 19. Jahrhunderts zum größten Industriezentrum Deutschlands anwachsen konnte, mussten entsprechende Infrastrukturen geschaffen werden, bei gleichzeitiger Ausdifferenzierung der Mobilitäts-, Arbeits-, Wohn-, Ernährungs- und Freizeitformen. Das Seminar wird, um diesen Prozess und seine heutigen Spuren und Reste im Stadtbild rekonstruieren zu können, strikt exemplarisch vorgehen. Jeweils zwei Sitzungen sind einem konkreten technischen Objekt wie beispielsweise der Stadtbahn oder den Radialsystemen gewidmet: eine zur Vorbereitung anhand historischer und systematischer Quellen und eine zur Exploration und Diskussion vor Ort.

 

 

SE Mo wöchentlich 12–14 Uhr, GEO 47, R. 0.07

Erste Sitzung: 24. April 2017

 

Dinge (7): Digital Objects

Dass sich die Dinge unter dem technischen Druck des Digitalen auflösen, ist eine weitverbreitete Zustandsanalyse heutiger Medienkulturen. Im Fahrwasser dieser Analysen erfährt der Begriff der Kopie eine neue, überraschend positive Bewertung, werden Dinge über 3D-Plotter als reine Software verfügbar, stellen Museen unsichtbare, imaginäre oder verschwindende Dinge aus und apostrophiert die aktuelle medienkulturwissenschaftliche Theoriebildung gar das digitale Objekt. Das Seminar arbeitet sich in die Debattenlage ein und diskutiert sie vor dem Hintergrund aktueller Kunst- und Ausstellungsprojekte wie auch technologischer Entwicklungen. Teilnahmebedingung ist die Übernahme eines Impulsreferates. Erste Lektürestation ist Yuk Huis jüngste Veröffentlichung »On the Existence of Digital Objects«.

 

 

SE Mo wöchentlich 16–18 Uhr, GEO 47, R. 4.05

Erste Sitzung: 24. April 2017

 

Examens- und Forschungscolloquium

Nur mit persönlicher Anmeldung. Die Sitzungstermine werden bei der Einführungssitzung am 26.4. festgelegt.

 

CO Mi 18–20 Uhr nach Vereinbarung, GEO 47, R. 4.30

Erste Sitzung: 26. April 2017.