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Humboldt-Universität zu Berlin - Institut für Kulturwissenschaft

Lehre

Lehrveranstaltungen 2011-2016

Wintersemester 2015/16

Die Romantik und das Romantische (SE)
Do 12-14 Uhr, GEO 47, Raum 0.07

Um 1800 traten die Romantiker an, die Wirklichkeit in Poesie zu verwandeln. Gegen den Rationalitäts- und Transparenzglauben der Aufklärung postulierten sie das Geheimnishafte der Welt; mit Ironie widersetzten sie sich dem, was sie die „abstrakte Vernunft" nannten. Die Ästhetik wurde zur neuen Leitdisziplin, und sie sollte bis weit in den Alltag der Menschen wirken: „Romantisieren" hieß, jede noch so prosaische Lebensrealität poetisch aufzuladen. Nie zuvor hatte man von Kunst und Literatur soviel erwartet. Durch seine Einbildungskraft konnte der Mensch – und das hieß idealiter: der Künstler – sich selbst und seine Welt setzen. Im Seminar nähern wir uns den Ideen der Romantiker anhand von Quellen. Auf einer zweiten historischen Ebene möchten wir verfolgen, was aus der Romantik geworden und wie sie bis in die Gegenwart wirksam geblieben ist. Denn während die Romantik eine Epoche ist, ist das Romantische eine Geisteshaltung, die ebenso die politischen Bewegungen der Moderne wie unsere private Lebensführung prägt. Was ist das Erbe der Romantik? Wie romantisch waren die 68er? Und ist unsere Vorstellung von Liebe immer noch durch die Romantik geprägt? Das sind einige der Fragen, denen wir nachgehen möchten.

Als Vorbereitung empfiehlt sich die Lektüre von Rüdiger Safranski, Romantik. Eine deutsche Affäre, Hanser 2007 (Fischer TB 2009) oder Isaiah Berlin, Die Wurzeln der Romantik, Berlin Verlag 2004 (The Roots of Romanticism, 1998).
Die Lehrveranstaltung wird zusammen mit Dr. Jan van Brevern (FU) durchgeführt.
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Materialität des Wissens (VL)
Di 12-14 Uhr, UL 6, Raum 2097
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Materialität des Wissens - Begleitseminar zur Vorlesung (SE)
Mi 12-14 Uhr, SO 22, Raum 0.03
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Sommersemester 2015

Reaktionäres Denken. Eine Kulturgeschichte (SE)
Di 14-16 Uhr, GEO 47, Raum 0.09
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Die Intellektuellen. Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft (SE)
Di 10-12, SO 22, Raum 0.03
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Wintersemester 2014/15

Die Experimentalisierung des Lebens: Wissenschaft, Technik, Kunst (SE)
Mo 18-20, GEO 47, Raum 4.30
Das Experiment, das anders als reine Beobachtungen auf einem aktiven Eingriff in Naturzusammenhänge beruht, ist seit dem 19. Jh. auch zu einer Methode für die Erforschung des Lebens geworden – von der experimentellen Medizin über die Experimentalpsychologie bis zur Genetik. Das hat nicht nur neuartige Verbindungen von Leben und Technik hervorgebracht, sondern auch unseren Begriff von Leben radikal verändert. Zugleich wurde das Experiment zu einer Haltung der eigenen Existenz gegenüber, die etwa im Umfeld der künstlerischen Avantgarden anzutreffen ist. Im Seminar werden diese unterschiedlichen Entwicklungen vorgestellt und in ihren vielfältigen Zusammenhängen untersucht.
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13 Bilder. Zur Geschichte der Fotografie in Wissenschaft, Kunst und Alltag (SE)
Di 10-12, GEO 47, Raum 0.07
Die Geschichte der Fotografie ist viel mehr als die Geschichte ihrer Bilder. Als eines der paradigmatischen Medien der Moderne hat sie verändert, wie wir reisen, wie wir Kunst betrachten und was wir als wissenschaftliche Erkenntnis anerkennen. Und doch lassen sich über ihre Bilder einige der Diskurse, Funktionen und Gebrauchsweisen rekonstruieren, die die Geschichte der Fotografie begleitet und bestimmt haben. Im Seminar wollen wir dies anhand von dreizehn ausgesuchten – zum Teil berühmten, zum Teil unbekannten – Bildern versuchen. Dazu werden wir sie mit Topoi der Debatten des 19. Jahrhunderts (z.B. Detailgenauigkeit, Zufall, Objektivität) und mit Theorieentwürfen des 20. Jahrhunderts konfrontieren.
Die Veranstaltung wird mit Dr. Jan von Brevern (FU Berlin) durchgeführt
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Wintersemester 2013/14:
Die Kunst der Beobachtung. Eine Wissensgeschichte (SE)
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Von Experimentalsystemen, epistemischen Brüchen und diskursiven Praktiken. Historische Epistemologie für Anfänger (SE)
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Sommersemester 2013:
Die Gesellschaft der Gesellschaft. Niklas Luhmann in der Postmoderne (SE)

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Im Rausch der Archive. Die Moderne als Epoche der Geschichtsschreibung (LK)
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Wintersemester 2012/13:
Über verschiedene Arten, Geschichte zu schreiben (SE)

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Bundesrepublik Adorno (LK)

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Sommersemester 2012:

Die Verdauung der Gesellschaft. Konsum als Chiffre und Utopie (SE)
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Ausgrabungen unter unseren Füßen. Die „Ordnung der Dinge“ nach Foucault (SE)
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Wintersemester 2011/12:
Arbeit und Moderne. Eine politische Wissensgeschichte (SE)
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Luhmanns Liebe. Eine Provokation (SE)

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Sommersemester 2011:
1984 – wie es wirklich war. Zur Theorielandschaft eines Jahres (FS)

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“Mother History”. Frühneuzeitliches Erfahrungswissen zwischen Welt und Buch (SE)
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