Gastvorlesung: “Militant Aesthetics: Third Cinema and the Politics of Latin American Resistance” – Dr. Alexander Gabelia (PhD, Cultural Studies, Ilia State University)
(c) Giorgi Javakhishvili
As part of the Erasmus+ teaching mobility program, Dr. Alexander Gabelia (PhD, Cultural Studies, Ilia State University) will give a lecture and an intensive workshop at Humboldt University exploring cinema as a political form, with a focus on melodrama, Third Cinema, and decolonial film practices.
On February 11, Dr. Gabelia will present the LECTURE “Militant Aesthetics: Third Cinema and the Politics of Latin American Resistance,” which introduces the political and aesthetic foundations of Third Cinema and examines how filmmakers in Latin America and the Global South mobilized cinema as a tool of revolutionary pedagogy, collective struggle, and resistance to colonial and authoritarian power.
Montag, 16.02.2026, 12:00–16:00 s.t.:
Intensive Workshop: “Cinema as Political Form: Melodrama, Decolonial Aesthetics, and Counter-Archives”– Dr. Alexander Gabelia (PhD, Cultural Studies, Ilia State University)
(c): Giorgi Javakhishvili
On February 16, Dr. Alexander Gabeila will lead an intensive workshop titled “Cinema as Political Form: Melodrama, Decolonial Aesthetics, and Counter-Archives”. The workshop consists of two lectures — “Political Melodrama and Radical Aesthetics: The Cinema of Rainer Werner Fassbinder and Lino Brocka” and “Counter-Archives of the Continent: African Cinema and the Work of Decolonial Memory” — followed by film screenings and collective discussion.
The course examines cinema as a site of class struggle, historical memory, and political resistance, focusing on how filmmakers across Europe, Africa, and the Global South use film form to confront domination, colonial violence, and historical erasure.
Ort: Senatssaal der Humboldt-Universität zu Berlin (Hauptgebäude) Unter den Linden 6, 10117 Berlin
Das Unbewusste als Territorium kultureller und politischer Konflikte und wie die Psychoanalyse heute helfen kann, sie zu lösen
Die Rede vom Unbewussten begann mit dem Niedergang der Religion um 1800. Hundert Jahre später entstand die Psychoanalyse, die von Anfang an nicht nur Therapieform, sondern auch Instrument des Erkenntnisgewinns und der Kulturkritik war. Die Kulturwissenschaftlerin Christina von Braun und der Psychoanalytiker Tilo Held beleuchten die Bedeutung des Unbewussten für gesellschaftliche Phänomene und Entwicklungen. Von Antisemitismus und Totalitarismus über sich wandelnde Geschlechterrollen bis hin zu Fake News und Verschwörungserzählungen. Eine scharfsinnige Darstellung des »Kampfs ums Unbewusste« der letzten zweihundert Jahre bis heute und Vorschläge, wie eine von anderen Disziplinen bereicherte Psychoanalyse zur Überwindung gegenwärtiger Krisen beitragen könnte.
– Veranstaltungsankündigung –
Freitag, 22.11.2024, 17:00 s.t.:
The Oxford Berlin Lecture – A History of International Thought Without Men
Prof. Patricial Owens with a Response by Prof. Claudia Bruns
–
Ort: Centre for British Studies, Mohrenstr. 60, 10117 Berlin Anmeldung unter: events.gbz@hu-berlin.de
Wintersemester 2024/25: Ringvorlesung
Männlichkeit(en) im Raum des Politischen: Genealogien von Verletzlichkeit und Gewalt
Die postkoloniale Forschung sei zu simpel, zu woke und antisemitisch noch dazu, wird kritisiert. Doch diese Angriffe sind unredlich und folgen einem rechtskonservativen Aktivismus...
– Bezüge zur Forschung von Prof. Dr. Claudia Bruns: –
Der Begriff der Verwundbarkeit ist seit der COVID-19-Pandemie in aller Munde. Die Maßnahmen im Zuge der Pandemit wurden bspw. damit begründet, dass „vulnerable Gruppen“ vor einer Infektion geschützt werden müssten, solange es noch keinen Impfstoff gegen das Virus gebe. Die internationale Vortragsreihe „Verwundbare Körper des Politischen. Vulnerability revisited“ zeigt auf, dass der Verwundbarkeitsbegriff auch jenseits der Pandemie eine tiefgreifende Relevanz für unser Verständnis von Subjekt, Menschenrechten und Erinnerungsdebatten hat.
In dieser Folge des Gender-Podcasts ist Prof. Claudia Bruns zu Gast, die diese internationale Vortragsreihe konzipiert und organisiert hat.
Ringvorlesung im SoSe 2022:
„Verwundbare Körper des Politischen. Vulnerability revisited“
Verwundbarkeit ist im beginnenden 21. Jahrhundert zu einem zentralen Thema des Politischen geworden. Politische Macht und politischer Widerstand artikulieren sich zunehmend in Begriffen der Verwundbarkeit, sei es zur Formung von identitätspolitischen Solidarisierungen oder postfaktischen Affektgemeinschaften. – Die Veranstaltung fragt nach dem besonderen Potential sowie nach den Grenzen einer Ethik der Vulnerabilität angesichts von Gewalterfahrungen in Geschichte und Gegenwart.
Mittwochs, 16-18 Uhr, c.t. (digital)
Die Einwahldaten zum Zoom-Meeting der RVL erhalten Sie über Jana Storch: storchja@hu-berlin.de
Neuerscheinung der Zeitschrift für Genozidforschung:
14.12.2021, Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung zur Berliner Kulturwissenschaft (digital):
Gendering Border Studies? Schnittstellen zwischen Gender und Border Studies
Territoriale Grenzen und Geschlechtergrenzen sind zunächst weitgehend getrennt voneinander erforscht worden. Standen in den Border Studies Staatsgrenzen im Mittelpunkt, befasste sich die Geschlechterforschung mit begrenzenden sozialen Rollenzuweisungen. Die Infragestellung binärer Oppositionen durch postmoderne wie postkoloniale Theorien ließ biologisch fundierte Geschlechtergrenzen wanken und machte Figuren des Dritten Raums, der Differenz bzw. der Mestiza Platz. Als sich damit auch der Begriff von Grenze in den Border Studies weg vom territorialen Paradigma den abstrakteren Dimensionen symbolischer Differenz öffnete, begann sich eine Schnittmenge zwischen Grenz- und Geschlechterforschung zu entfalten.
19.03.21, 14.00-14.45 Uhr: Geschlechterun/ordnungen an den Grenzen Europas
Der Vortrag möchte der Frage nachgehen, wie geschlechtliche, (proto-)rassistisch-religiöse und räumliche Kategorien ineinander greifen, um Grenzen hervorzu- bringen und symbolisch wie lebensweltlich verdichten. – Frauenfiguren fungierten in diesen Prozessen oft als Fi- guren der Liminalität, die Kollektive symbolisch repräsentieren, aber damit auch voneinander trennen oder gegeneinander abgrenzen sollten.
Deutschlandfunk: "Reihe Leibkultur – Vom Körper" (4/5): "Der zerbrochene Spiegel. Die Angst vor der Hässlichkeit"
von Ute Rüenuver, u.a. mit Claudia Bruns
Sendetermin: So., 22.3., 20:05 Uhr (hier zu hören)
Neue Rezension zum Band "Wissen – Transfer – Differenz. Transnationale und interdiskursive Verflechtungen von Rassismus ab 1700"
Für das Fachforum H-Soz-Kult hat Dr. Sina Arnold vom Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin eine Rezension zu dem von Claudia Bruns und Michaela Hampf herausgegeben Band "Wissen - Transfer - Differenz" verfasst.
»19. internationales literaturfestival Berlin« mit einem Diskussionbeitrag von Claudia Bruns
Die Kulturgeschichte des Sex
"Nach ihrer Dissertation über das Verhältnis von Politik und Männlichkeit um 1900 forschte Claudia Bruns zur europäischen Kulturgeschichte der Neuzeit sowie Geschlechter- und Körpergeschichte. Die Professorin für Historische Anthropologie und Geschlechterforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin gibt einen allgemeinen Einblick in die Kulturgeschichte des Sex." (aus dem Festival-Programm)
»im/perfections: Figurationen des Imperfekten in Natur, Kultur und Technik«
Im Rahmen der Vorlesungsreihe »im/perfections: Figurationen des Imperfekten in Natur, Kultur und Technik« wird Prof. Claudia Bruns im Gespräch mit der Schweizer Künstlerin Penelope Wehrli Grenzen der Perfektion und Potenziale des Imperfekten bei natürlichen Organismen, hybriden Körpern, synthetischen Stoffen und technischen Ensembles ausloten. 27.06.2019, 16-18 Uhr, Hörsaal 3075, Unter den Linden 6, Humboldt-Universität zu Berlin
Neu erschienen 2018:
Wissen - Transfer - Differenz. Transnationale und interdiskursive Verflechtungen von Rassismen ab 1700
Herausgegeben von Claudia Bruns und Michaela Hampf. Erschienen im Wallstein Verlag, November 2018, Taschenbuch, 336 Seiten (mehr …)
Neu erschienen 2017:
‚Rasse‘ und Raum. Topologien zwischen Kolonial-, Geo- und Biopolitik: Geschichte, Kunst, Erinnerung
Herausgegeben von Claudia Bruns. Erschienen im Reichert Verlag, Trierer Beiträge zu den historischen Kulturwissenschaften, 358 Seiten (mehr …) (Einführung von Claudia Bruns)
Dienstag, 18. Dezember 2018
"Antisemitismus und Kolonialrassismus - Genealogische Perspektiven"
Vortrag von Prof. Claudia Bruns im Rahmen der Ringvorlesung "Berliner Kulturwissenschaft" am 18.12.2018, 16-18 Uhr, Hörsaal 2091/92, Unter den Linden 6, Humboldt-Universität zu Berlin
Spiegel-Artikel "Frau? Das ist nur ein Wort" zur Diskussion um die Gender Studies von Dietmar Pieper
Politiken des Weißseins: Gespaltene Gesellschaften in Europa und Nordamerika
Kommentar zur Sektion im Rahmen des 52. Deutschen Historikertag in Münster Sektionsleitung: Claudia Kraft & Jürgen Martschukat, mit: Barbara Lüthi (Köln), Gabriele Dietze (Berlin) Veranstaltungsort: Domplatz 23, 48143 Münster, Hörsäle im Philosophikum, Raum HS201, Uhrzeit: 11:00–13:00 Uhr (Abstract des Panels) (Programm und Anmeldung …)
Samstag, 25. August 2018
Beyond Pluralism: Contrapuntal Responses to Culture Wars, New Nationalisms, and the Challenges of the Anthropocene
Panel-Moderation von Prof. Claudia Bruns anlässlich der offiziellen Eröffnung des Zentrums Counterpoint: Navigating Knowledge, von Whitney A. Bauman und Kocku von Stuckrad in Berlin gegründet und von einem internationalen Beirat unterstützt. Veranstaltungsort: Almodóvar Hotel, Boxhagener Straße 83, 10245 Berlin (Programm und Anmeldung …) (Nachbesprechung der Veranstaltung …)
Neuerscheinung mit einem Beitrag von Claudia Bruns:
National Politics and Sexuality in Transregional Perspective. The Homophobic Argument
Herausgegeben von Christina von Braun, Stefanie Schüler-Springorum und Achim Rohde. Claudia Bruns: 'How Gay is Germany?' Homosexuality, Politics and Racism in Historical Perspective. (mehr …) (Rezension auf H-Soz-Kult)
Interview mit Claudia Bruns in der 3sat-Dokumentation: "Die Kondom-Story. Eine deutsche Sittengeschichte."
Die Erfindung eines Kondoms "ohne störende Naht" durch Julius Fromm 1914 in Berlin markierte eine wahre Revolution im Umgang mit Geschlechtskrankheiten und der Familienplanung. Enteignet und verbittert starb sein Erfinder im Londoner Exil 1945. Die Sendung vom Mittwoch, den 27. September 2017, ist in der 3sat-Mediathek abrufbar: (Video anschauen, 43:33 min) (Artikel zur Sendung)
26.-28. Oktober 2017:
Internationale Tagung: Gemeinschaft Neu Denken/Re-Thinking Community
Die internationale und interdisziplinäre Tagung „Gemeinschaft Neu Denken/Re-Thinking Community“ lädt erstmals namhafte lokale, nationale und internationale Forscher_innen und Aktivist_innen dazu ein, das in den Geistes- und Sozialwissenschaften vorhandene Wissen zu Mechanismen und Dynamiken der Gemeinschaftsbildung zu bündeln sowie darüber hinaus Perspektiven für ein respektvolles und friedliches Zusammenleben mit Anderen und Fremden ungeachtet von Ethnie, Religion, Hautfarbe, Geschlecht und Alter zu entwickeln.
Veranstaltungsort: Zentralbibliothek, Kulturpalast Dresden, Schloßstraße 2, 01067 Dresden Organisation: Dr. des. Bettina Jansen Technische Universität Dresden Fakultät Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften Institut für Anglistik und Amerikanistik Professur für Englische Literaturwissenschaft 01062 Dresden (Flyer / Plakat als PDF)
Neu erschienen 2017:
Bruns, Claudia (Hrsg.): ‚Rasse‘ und Raum. Topologien zwischen Kolonial-, Geo- und Biopolitik: Geschichte, Kunst, Erinnerung
Wissen entsteht nicht unabhängig von Räumen, sondern ist schon in seiner Formierung selbst an Prozesse der Verräumlichung gebunden. Historisch zunächst als visuelle Differenz konstruiert, spielt für die Konstruktion rassischer Unterschiede die Dimension des Raumes ebenfalls eine zentrale Rolle.
Themenheft: Geschlecht gestalten: Der Körper des Kollektivs. Figurationen des Politischen, hrsg. zu. mit Sophia Kunze u. Bettina Uppenkamp Band 21. Heft 1/2 (Zeitsprünge / Forschungen zur frühen Neuzeit) (mehr)
„Ihr Männer, Seid Männer!“ – Maskulinistische Positionen zwischen Revolution und Reaktion
Beitrag von Claudia Bruns in: Politiken in Bewegung. Die Emanzipation Homosexueller im 20. Jahrhundert (mehr …)
Die Grenzen des »Volkskörpers«: Interrelationen zwischen »Rasse«, Raum und Geschlecht in NS-Geopolitik und Kunst
Beitrag von Claudia Bruns in: Feministische Studien, Heft: Nationalsozialismus und Geschlecht: Räume – Selbstzeugnisse – Erinnerungspolitik (mehr)